7. Dezember 2006

Google Adwords Qualitätsfaktor und Landingpage

Bei internetmarketing-news.de gibt es einen hervorragenden neuen Beitrag zum Google Adwords Qualitätsfaktor. Google selbst gibt nur sehr spärlich Auskunft über diesen ominösen Faktor, mit dem die Qualität und Relevanz von Anzeigen bewertet werden. Der Qualitätsfaktor ist so wichtig, weil er einen starken Einfluss auf die Klickpreise und die Anzeigenpositionen hat. Wenn der Qualitätsfaktor tief ist für ein Keyword, erhöht sich das Mindestgebot und die Anzeige erscheint weiter unten. Der Beitrag gibt einen gut verständlichen Überblick über alles, was auf diesen Qualitätsfaktor Einfluss hat.

Ein wichtiger Einflussfaktor ist die sogenannte Landingpage, die Seite auf der ein Surfer nach einem Klick auf die Anzeige landet. Aus eigener Erfahrung kann ich die Ausführungen absolut bestätigen. Es ist wichtig, dass die Keywords aus der Anzeige auf der Landing Page prominent vertreten sind (v.a. im Seitentitel, h1/h2, Text und internen Links) und dass Affiliate-Links maskiert werden. Trotz vielen entgegengesetzten Berichten funktionieren bei mir so optimierte “One-Page Landingpages” nach wie vor sehr gut. Trotzdem werde ich vermehrt dazu übergehen, kleine “Landingsites” zu bauen mit mehreren Pages und Navigation.

Ich kann meine Erfahrungen mit Adwords so zusammenfassen: Je konsistenter und gezielter der Verkaufsprozess mit den Elementen Suchbegriff-Anzeige-Landingpage-Angebot-Bestellung gestaltet und optimiert wird, desto erfolgreicher ist die Kampagne und ein hoher Qualitätsfaktor ergibt sich in diesem Fall von selbst. Oder noch einfacher gesagt – je genauer man dem Surfer mit einer konsistenten Message genau das gibt, was er sucht, desto eher wird er “konvertieren”. Google will ja mit dem Qualitätsfaktor die Relevanz und den “User Value” von Adwords-Anzeigen erhöhen – genau das sollte sowieso das Ziel jedes Adwords-Werbenden sein!

Bookmark diesen Beitrag bei del.icio.us      E-mail diesen Beitrag



21. Oktober 2006

Google Adwords Website Optimizer

Nach dem Adwords Editor lanciert Google ein weiteres, von vielen Adwords-Kunden sehnlichst erwartetes Tool: Den Website Optimizer. Dieser erlaubt das automatisierte Split-Testing von Laning Pages. D.h. es können verschiedene Zielseiten definiert werden, auf die die Adwords-Anzeigen verlinken. Der Website Optimizer testet diese und liefert Statistiken über ihre Performance, bzw. wie gut sie konvertieren. Bisher konnte man das nur “von Hand” machen, verschiedene Landing Pages raufladen und selbst messen, wie sie konvertieren. Dieses neue Tool ist also sehr sinnvoll und bei der Qualität, die Google bei neuen Tools für ihre lebenswichtige Adwords-Kundschaft bisher gezeigt hat, zweifle ich auch nicht daran, dass der Website Optimizer gut funktioniert. Ich bin daran, ein neues Projekt für Adwords aufzusetzen – ich werde den Website Optimizer im November testen über meine Erfahrungen berichten.

Bookmark diesen Beitrag bei del.icio.us      E-mail diesen Beitrag



4. Oktober 2006

Matt Cutts’ kleiner Pagerank FAQ und Spielereien mit Searchmash

Kurz nachdem ich mich über Google beklagt habe, zeigt Matt Cutts in seinem Blog eine mögliche Tendenz von Google in Richtung offenere Information. Er geht anlässlich des kürzlich erfolgten Pagerank Updates in diesem Beitrag auf Fragen ein, die er erhalten hat und stellt klar, dass die von Google veröffentlichten Pageranks nur gerundete, verspätete Momentaufnahmen der in den Google Datacenters laufend aktualisierten Pageranks sind. Dies ist nichts Neues, doch es ist das erste Mal, dass von einem Google-Mitarbeiter eine solch Art von FAQ zum Thema Pagerank veröffentlicht wird.

Dass Searchmash ein neues Google Experiment ist, wird nur auf der TOS Page ersichtlich. Eine Suchmaschine mit Ajax-Elementen, drei Bilder werden direkt neben den Textresultaten angezeigt. Die Suchergebnisse können in der Reihenfolge verschoben werden und per Klick auf die grünen Links öffnet sich ein kleines Menü mit Optionen. Vorerst wohl nur eine Spielerei – doch es würde Sinn machen, auch die Suche vollwertig in Ajax Webtops zu integrieren.

searchmash

Bookmark diesen Beitrag bei del.icio.us      E-mail diesen Beitrag



30. September 2006

Big Evil Brother Google

Das SEO Marketing Blog beschreibt in einem hervorragenden Beitrag, wie Big Evil Brother Google weiterhin unbekümmert möglichst viele Daten über die Benutzer von Google-Diensten sammelt. Der englische Google as Big Brother Artikel aus dem Jahr 2003 ist nach wie vor gültig. Hinzu kommen viele offene Fragen zu den neuen Google Diensten wie Gmail, Orkut, Desktop Search, Analytics, etc. Von der Google Toolbar ist definitiv abzuraten, da sie wie die meisten Toolbars reine Spyware ist. Google schert sich keinen Deut um Datenschutz und ist auf dem besten Weg dazu, das “Urevil” Microsoft als riesige Datenkrake in den Schatten zu stellen!

In Bezug auf ihre Search Engine Regeln verhält sich Google genauso wie mit Adwords und Adsense. Es werden nur wenige, generelle Regeln veröffentlicht. Über den Rest kann der gewöhnliche Webmaster nur spekulieren – vor allem dann, wenn er aus dem Suchindex ausgeschlossen oder wenn sein Adwords/Adsense Account deaktiviert worden ist. Google lässt nicht mit sich reden, egal aus welchen Gründen ein solcher Ausschluss erfolgt ist – gemäss Google hat Google immer recht…Google kann sich ein solches Verhalten heute leisten, da auf dem Internet kaum einer an Google vorbeikommt. Vor 10 Jahren gab es Google noch nicht. Neue vertikale und Nischen-Suchmaschinen sind auf dem Vormarsch und auf dem schnellebigen Internet weiss keiner, wie die Situation in 10 Jahren aussehend wird. Hochmut und Monopolistenverhalten, wie es Google zeigt, kommen früher oder später vor den Fall. Schau’n mer mal, ich für meinen Teil habe nach wie vor keine Lust auf Dienste wie Gmail und Orkut!

Bookmark diesen Beitrag bei del.icio.us      E-mail diesen Beitrag



22. August 2006

Google Adwords Editor: Kampagnen effizient offline managen

Eine angenehme Überraschung fand ich heute in meinem Adwords Account. Google hat den Adwords Editor für alle Adwords Kunden zum Gratis-Download freigegeben, auch die deutsche Sprachversion ist bereits verfügbar. Ich bin nach einer guten Stunde Nutzung schon begeistert von diesem neuen Tool. Den Hauptvorteil sehe ich in der Zeitersparnis – jeder der Adwords nutzt kennt die Wartezeiten, die mit dem Online Kampagnenmanagement verbunden sind.

Nach der Installation des Offline Editors kann man eines oder mehrere Adwords Konten angegeben und alle Kampagnen-Daten werden heruntergeladen. Das Interface ist noch übersichtlicher als die Online-Version und sehr benutzerfreundlich gestaltet. Der Editor bietet neben der Zeitersparnis folgende Vorteile:

  • Übersichtliches Navigieren und Editieren aller Kampagnendetails wie Einstellungen, Keywords, Anzeigentexte, CPC’s, URL’s, etc
  • Konfigurierbare und sortierbare Statistiken in allen Anzeige- und Editierfenstern
  • Massenbearbeitung und Hinzufügen von Keywords inklusive Details und Anzeigentexten (“Bulk Editing”)
  • Offline-Änderungen können einfach hochgeladen oder anderen Mitarbeitern vorgeschlagen werden
  • Diverse Suchfunktionen, Verwalten mehrer Konten, Gemeinsame Verwaltung von Kampagnen mit anderen Nutzern

Insgesamt ist dieser praktische Editor sicher jedem ernsthaften Adwords Nutzer zu empfehlen! Google liefert im Gegensatz zu gewissen Experimenten mit neuen Diensten wiedermal den Beweis, dass die Basisdienste Adwords und Adsense laufend hervorragend erweitert und verbessert werden. Adwords ist von der Oberfläche (und natürlich auch von der Reichweite) her um Welten besser als die Hauptkonkurrenten Yahoo/Overture und MS Adcenter. Wenn ich diesen Offline Editor schon gestern gehabt hätte, hätte ich auf dem Flug Bangalore-Mumbai-Zürich was besseres zu tun gehabt ;-)

Google Adwords Editor

Andere Blogs durchsuchen nach: ,

Bookmark diesen Beitrag bei del.icio.us      E-mail diesen Beitrag



5. August 2006

Google Webmaster Central ersetzt Google Sitemaps

Google hat seit gestern das Sitemaps Feature durch Google Webmaster Central ersetzt und um viele neue Funktionen erweitert. Google Webmaster Central ist ein “one-stop shop for comprehensive info about how Google crawls and indexes websites”. Aus SEO-Sicht ist die Nutzung von Sitemaps sehr empfehlenswert, nun stellt Google dem Webmaster auch umfangreiche Informationen und Tools zur Indizierung im ach so mächtigen Google Index zur Verfügung.

Der Site Status Wizard liefert schnell und praktisch Infos zur Indizierung einer beliebigen URL. Unter Webmaster Tools können die eigenen Websites registriert und verifiziert werden, dies ist das Herzstück von Webmaster Central. Für jede registrierte Website werden Statistiken, Tools und Diagnosemöglichkeiten zur Google Sitemap und zur Indizierung geliefert. Unter Submit Content kann eigener Content für diverse Google Dienste wie Google Base, Google Books und Google Video raufgeladen werden.

Google will wohl tatsächlich etwas transparenter werden. Das Webmaster Central Angebot wird ergänzt durch Diskussionsgruppen und das Webmaster Central Blog, in dem Google extrem kundenfreundlich tönt (“How may we provide you with excellent service today?”). Die Kommentarfunktion zu aktivieren wäre aber anscheinend immer noch zuviel verlangt von Google…

Quelle: SearchEngineWatch! Andere Blogs durchsuchen nach: ,

Bookmark diesen Beitrag bei del.icio.us      E-mail diesen Beitrag



3. August 2006

LOL @ Google Content Blocker

Endlich ist mit dem Google Content Blocker die Lösung aller Probleme von geplagten Surfer da ;-) Warum sich noch mit mühsamem Content abgeben, wenn man diesen gleich ausblenden und auf die Werbung klicken kann? Der Google Content Blocker entfernt wirkungsvoll jeglichen störenden Content beim Surfen, die Adsense Commnity freut sich über jeden Download… Ad Content is King, vor allem wenn er von Google kommt! Gut möglich, dass Ads von Yahoo/Overture und MS Adcenter auch gleich ausgeblendet werden ;-) Besonders aufschlussreich, wie von Google gewöhnt, ist das technische Diagramm:

Google Content Blocker

Quelle: Mal wieder v7n! Andere Blogs durchsuchen nach:

Bookmark diesen Beitrag bei del.icio.us      E-mail diesen Beitrag



12. Mai 2006

Google Trends: Mobile Operator

Google Trends ist wirklich cool! Es lässt sich nicht nur zur Suchmaschinenoptimierung einsetzen (wie zum Beispiel von namics und dem S-O-S SEO Blog beschrieben) es lassen sich damit auch sonst viele interessante Trends basierend auf Google Search und Google News aufspüren. Micropersuasion hat zum Beispiel bereits 25 Einsichten gewonnen, einfach persoenlich hat Browsertrends verglichen, pixelgraphix populäre Weblog- und CMS-Plattformen und das Internet Thema Nummer eins ist natürlich auch vertreten.

Ich habe mal ein wenig zum Thema Mobile Operator rumgespielt und die Ergebnisse auf das jeweilige Land bereinigt, da sonst globale Operator einen Riesenvorteil hätten. Hier das Google Search Trends Ergebnis für die Schweiz – nicht wirklich überraschend:

Google Trends Mobile Operator Schweiz

Schon eher überraschender ist Deutschland, wobei hier wohl der Suchbegriff “O2″ vielfach auch in anderem Zusammenhang verwendet wird. Doch ich hätte nicht erwartet, dass D2 vor D1 liegt:

Google Trends Mobile Operator Deutschland

Als Ergänzung noch das Resultat von meinem momentanen “Heimmarkt” Indien, hier gibt es ein Kopf-an-Kopf Rennen:

Google Trends Mobile Operator Indien

Technorati Tags: , , , , ,

Bookmark diesen Beitrag bei del.icio.us      E-mail diesen Beitrag



13. Januar 2006

Google lanciert Mobile Homepage mit RSS Reader

Google lanciert die “Google Mobile Personalized Homepage“, die Dienste wie Google Suche, Gmail Inbox, Wetter, News und beliebige RSS- und Atom-Feeds speziell für Handies und PDA’s aufbereitet zur Verfügung stellt. Die Feeds und sonstiger Content werden automatisch in ein handy-freundliches Format umgewandelt! Es gibt bereits einige mobile RSS Reader für Java-fähige Endgeräte wie zum Beispiel FreeNews oder mReader. Yahoo Mobile wird laufend erweitert, weitere Anbieter werden folgen. Die Konvergenz schreitet fort, Content Syndication mit RSS Feeds wird sich auch in der Mobilkommunikation ausbreiten.

Bookmark diesen Beitrag bei del.icio.us      E-mail diesen Beitrag



10. Januar 2006

Google Video: Enttäuschend

Google Video wurde heute wie letzte Woche an der CES angekündigt aufgeschaltet. Der erste Eindruck ist jedoch total enttäuschend: Die Auswahl ist nicht gerade berauschend, die Bildqualität schwach, die Performance mangelhaft, die Preise angesichts der Qualität viel zu hoch und die Navigation etwas umständlich. Die meisten Gratis-Videos, die von Usern raufgeladen wurden, sind einfach nur todlangweilig oder peinlich. Europäer sind mittels IP-Sperre von einzelnen Angeboten ausgeschlossen. Es ist jedoch null Problem, dies zu umgehen. Naja, auch Google kann offenbar nicht nur Hammer-Produkte wie Adsense, Gmail und Google Maps aus dem Ärmel schütteln…

Die Einlösung des Versprechens, dass Google Video der weltweiten Internet Community ermöglichen wird, eigene Videos erfolgreich zu vermarkten, erscheint noch weit entfernt. Auch scheint jetzt klar, warum Google dauernd propagiert, dass “täglich neuer Content” dazukommt. Es kann ja nur mehr und besser werden…Unklar ist dagegen, warum Google den Suchmaschinen-Approach verlässt und ein eigener Video Store sein will, wie sich auch davenetics fragt. In der Blogosphäre gibt es vereinzelte lobende Beiträge, doch die grosse Mehrzahl der Blogger ist sehr kritisch. Mir persönlich gefallen YouTube und IFILM im Moment besser, doch auch diese Portale haben ihre Tücken. Die erhoffte Revolution in der online on-demand Unterhaltung bleibt auf jeden Fall weiterhin aus. Ein wenig NBA und CBS Content mit schwacher Bildqualität reicht noch lange nicht. Geduld ist gefragt…

Google Video

Wer will sich das anschauen?

Bookmark diesen Beitrag bei del.icio.us      E-mail diesen Beitrag