2. Mai 2006

Drupal 4.7 ist da!

Nach über einem Jahr Entwicklungszeit wurde am Montag die von der Community langersehnte neue Drupal Version 4.7.0 veröffentlicht! Drupal ist absolut subjektiv das beste Open Source CMS mit mächtigen Blogging- und RSS-Funktionen. Die neue Version ist nicht ohne (und schon 4.6 war Spitze), da müssen sich wohl Joomla und vielleicht sogar Typo3 sputen… Alleine die neuen Aggregator-Features machen Lust, damit rumzuexperimentieren. Hoffentlich komme ich endlich dazu, ein schon lange gehegtes Aggregator-Projekt anzugehen! Ich picke einfach mal ein paar Highlights aus den Improvements und Features raus:

  • Auto-complete Fields(AJAX): Added support for auto-complete forms.
  • Easier to Install and Upgrade Modules: Instead of having to install and upgrade modules by hand you can now simply just copy the files to the modules directory and Drupal will automatically handle the rest.
  • Free Tagging Support: Free tagging functionality is now built into the taxonomy system.
  • Block by IPs/Hostname: It is now possible to block users by their IP address or Hostnames. Good bye trolls!
  • Aggregator now Supports Atom: It is now finally possible to aggregate Atom formatted feeds like those created by Blogger.
  • Aggregator Generates RSS Feeds: It’s now easier than ever to use Drupal to power ‘Planet’ like sites.
  • RSS Feed Settings You can now configure how much content and how many items to publish in your RSS feed.

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29. Dezember 2005

Drupal – das CMS meiner Träume?

Als die Planung eines neuen Webprojektes konkreter wurde, begab ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Open Source CMS. Meine Anforderungen, die mir erst mit der Zeit klarer wurden, sind:
- Strukturierter Content, editierbar von diversen Redaktoren
- gute Usability auch ohne tiefere PHP Kenntnisse
- geeignet für themenspezifische Communitysites
- “SEO-freundlich”, “richtige” URL’s
- Blogging Funktionalität
- Funktionalität für RSS Feeds, ein- und ausgehend
- Standard Module wie Userverwaltung, Forum, Kommentare, WYSIWYG Editor, etc. verfügbar und usable
- aktive Community und Weiterentwicklung
- Themes/Templates anpassbar auf Basis von fester Positionierung mit CSS

Eine grosse Hilfe auf der Suche nach einem Open Source CMS bietet OpenSourceCMS, mit einem riesigen Marktüberblick über alle Open Source CMS Softwarepakete. Ebenfalls sehr nützlich ist CMS Matrix, wo ein Featurevergleich zwischen beliebigen CMS möglich ist. Aufgrund dieser Sites und diverser Ratgeber auf dem Netz versuchte ich mich zuerst mit Joomla!, das zu diesem Zeitpunkt gerade vom ex-Mambo Entwicklerteam gestartet wurde. Die Installation und die allerersten Schritte verliefen problemlos, doch als ich mich in die diversen Module und weitere Details vertiefte, schwand meine Motivation zusehends. Es wurde mir bewusst, dass eine steile Lernkurve vor mir lag.

Kurz danach empfahl mir ein Bekannter Typo3 als das “ultimative” CMS. Ich machte mich auf dem Netz schlauer und tatsächlich, Typo3 bietet wohl den grössten Funktionsumfang von allen CMS. Es war mir bewusst, dass ich alleine mit diesem mächtigen Tool wohl nicht gleich klarkomme und ich versuchte Hilfe zu erhalten, um die Lernkurve zu verkleinern. Mir wurde ein Experte in der Region empfohlen und ich testete gleich sein sehr professionelles Typo3 Hosting mit einem Testprojekt. Doch mit dieser Typo3 Testinstallation, deren Administration und Konfiguration sowie mit der Integration von CSS in Typo3 Templates fühlte ich mich als Laie wie eine Maus vor dem grossen Berg. Ich kam nicht wirklich weiter. Ich war schon drauf und dran, diverse Typo3 Literatur einkaufen zu gehen. Doch ich sagte mir, es muss auch eine einfachere Möglichkeit geben, die meine Anforderungen erfüllt…

Also suchte ich vorgestern nach einem “SEO friendly” CMS, das nicht allzu schwierig in der Bedienung ist und meine Anforderungen erfüllt. Ich fand Drupal! Auch wenn es nicht so mächtig wie Typo3 ist, bietet es eine tolle Funktionalität, alles was mein Herz begehrt. Die offizielle Dokumentation lässt wie bei anderen OS CMS zu wünschen übrig, doch ich habe gestern in kurzer Zeit ohne Probleme eine Testsite aufgesetzt. Sehr hilfreich sind unter anderem der Bryght Guide und das deutsche Drupal Center. Die Anpassung eines Themes erscheint mir logischer und einfacher als bei Typo3 oder Mambo und die ganze Benutzerlogik von Drupal liegt mir besser. Die Möglichkeiten mit den diversen Modules sind fast unbegrenzt. Ich habe einige tolle Beispielsites gefunden (z.B. unter Drupal Top Sites) und bin nun daran, meine Testsite einzurichten und den geplanten Content zu erstellen. Drupal scheint bisher wirklich keinen Haken zu haben, ich werde weiter über meine Gehversuche berichten!

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