30. Dezember 2005

Cooler Hack!

Die amerikanische Firma Guidance Software, der führende Anbieter von Software für die Diagnose von Hackereinbrüchen und gemäss ihrer Website “the leader in incident response and computer forensics” wurde vor kurzem gemäss diesem Bericht in der Washington Post massiv gehackt. Den Hackern gelang es, auf hochsensitive persönliche und finanzielle Daten von über 3′800 Kunden von Guidance Software zuzugreifen. Besonders brisant daran ist, dass die gehackte Kundschaft von Guidance aus “law enforcement officials” – inklusive Secret Service und FBI Agenten! – und “network security professionals” besteht.

Von einer auf Computersicherheit spezialisierten Firma sollte man ja schon erwarten können, dass sie die Kreditkartendaten ihrer Kundschaft verschlüsselt. Nicht nur die Kreditkartennummern, auch die dreistelligen CVV Codes wurden unverschlüsselt auf den Guidance Rechnern gespeichert. Visa und Mastercard schreiben die Verschlüsselung der CVV Codes zwingend vor, gegen Androhung einer Busse von 500′000 US$ pro Verstoss. Bei solchen Nachlässigkeiten kommen Erinnerungen an gute alte Zeiten auf, Stichwort BAG und AIDS-Liste…

Dass die Guidance Hacker die Kreditkartendaten nutzten, um höhere Summen an Google Adwords Werbung einzukaufen, entspricht nicht gerade der alten Hackerethik. Doch wer kann’s ihnen verdenken, wenn’s so leicht gemacht wird…Ein betroffener Kunde von Guidance:”You’d think Guidance would be the last company this kind of thing would happen to.” Well, bad guess – don’t trust the obvious, buddy ;-)

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Geschafft!

Ab all den Spielereien mit Drupal und Wordpress habe ich die Überarbeitung meiner Website beinahe vergessen. Nun habe ich es doch noch vor dem Jahreswechsel geschafft, den gesamten Inhalt zu aktualisieren, die Menüführung zu vereinfachen und leichte Retouchen am Design vorzunehmen. Da die ganze Site nur aus statischem Content besteht, macht es momentan keinen Sinn, ein CMS einzusetzen.

Trotzdem erscheinen mir die Arbeit im Dreamweaver und das Herumbasteln am Tabellendesign als mühsam und veraltet. Vielleicht komme ich im neuen Jahr irgendwann dazu, die Tabellen zu entfernen und ein sauberes CSS Design mit absoluter Positionerung einzurichten. Fürs erste bin ich jedoch zufrieden, die Inhalte entsprechen nun wieder meinem aktuellen Angebot an Verkaufstraining und -coaching. Für Januar plane ich kleine Ergänzungen und einen Newsletter.

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29. Dezember 2005

Noch eine geniale CSS Site

Der Artikel “In search of the One True Layout” zeigt detailliert auf, wie die letzten Design-Hürden mit CSS übersprungen werden können: Totale Layout Flexibilität (beliebige Spalten auf beliebigen Positionen), Spalten gleicher Höhe und vertikale Positionierung beliebiger Elemente über Spalten hinweg. Die Site positioniseverything.net bietet viele weitere interessante Artikel, diverse Demos und viele Infos zu Internet Explorer Bugs und dazugehörigen Hacks.

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Wordpress Installation

Bereits während meiner ersten Gehversuche mit Drupal kam der Gedanke auf, ein eigenes Blog zu starten. In diversen Foren stiess ich im Zusammenhang mit Blogging dann immer wieder auf das Stichwort Wordpress. Auf der Wordpress Website angekommen verstand ich bald, dass Wordpress einige Parallelen zu Drupal hat, für ein reines Blog jedoch viel einfacher und geeigneter ist. Wordpress hat eine riesige und sehr aktive Community, es scheint als Quasi-Standard für viele Blogger zu gelten. Ich habe gleich eine Testinstallation mit dem neuen Wordpress 2.0 gestartet, das Ergebnis ist dieses Blog. Bisher hat Wordpress meine kühnsten Erwartungen übertroffen, es macht total viel Spass :-)

Als erstes war ich total überrascht von der grossartigen Dokumentation. Das offizielle Wordpress Online Manual ist sehr detailliert und äusserst verständlich geschrieben. Hinzu kommt das hervorragende deutsche Benutzerhandbuch, das keine Wünsche übrig lässt. Die Installation war mit diesen Anleitungen absolut unproblematisch und sollte für fast jeden DAU machbar sein. Die zweite angenehme Überraschung war die Admin Oberfläche von Wordpress, die sehr benutzerfreundlich aufgebaut ist und intuitiv bedient werden kann. Nichts steht dem sofortigen Blogging im Weg! Das Tüpfchen aufs i ist die immense Auswahl von verfügbaren Wordpress Themes und Plugins. Innert einer Stunde habe ich ein passendes 3-spaltiges Theme ausgewählt und die Farben und Struktur fürs Erste wunschgemäss angepasst.

Für zukünftige neue Installationen von Wordpress werde ich das folgende Vorgehen befolgen:

1. Herunterladen der neuesten Version von Wordpress und der deutschen Sprachdatei
2. Erstellen der MySQL Datenbank und User-Account mit allen Berechtigungen (Anleitung für CPanel hier)
3. Wordpress Installationsdateien in ein lokales “clean installation” Verzeichnis entpacken
4. Editieren der Konfigurationsdatei für die Datenbankverbindung und für die deutsche Sprachdatei
5. Theme auswählen, lokal entpacken, ev. erste Grundanpassungen
6. Gesamtes Installationsverzeichnis auf Zieldomain transferieren
7. install.php auf Zieldomain ausführen, einloggen und generelle Optionen konfigurieren
8. Eine leere .htaccess Datei ins Blog-Hauptverzeichnis kopieren, CHMOD auf 666 setzen für diese Datei, Permalinks in der Wordpress-Administration einschalten
9. Plugins wie benötigt installieren
10. Start blogging!

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Whow, das ist alles möglich mit CSS!

Wer braucht heutzutage schon Spielereien wie Flash, Javascript o.ä.? Die sind out, die Suchmaschinen mögen sie nicht und die Usergemeinde hat sich auf schlichte, funktionale Designs eingeschworen (Google ist das Paradebeispiel). Modernes Design mit Cascading Style Sheets (CSS) erfüllt komplett vom Code getrennt alle Webmaster Wünsche, ohne unnötige Spielereien.

Aus den Socken gehauen hat mich kürzlich das CSS Demo von Zen Gardens. Hier wird die Schlichtheit und Schönheit von CSS Designs perfekt demonstriert. Auch die Sites der CSS Gurus Eric Meyer und Tantek Celik sind beeindruckend und informativ.

Als Referenzen für meine eigenen CSS Designversuche haben mir CSS4You und der Klassiker, SelfHTML, unentbehrliche Dienste erwiesen. Die Geheimnisse der festen Positionierung mit CSS sind auf diesen beiden Sites mit vielen unterschiedlichen Beispielen sehr gut erklärt. Auch Webmonkey ist empfehlenswert.

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Drupal – das CMS meiner Träume?

Als die Planung eines neuen Webprojektes konkreter wurde, begab ich mich auf die Suche nach einem geeigneten Open Source CMS. Meine Anforderungen, die mir erst mit der Zeit klarer wurden, sind:
- Strukturierter Content, editierbar von diversen Redaktoren
- gute Usability auch ohne tiefere PHP Kenntnisse
- geeignet für themenspezifische Communitysites
- “SEO-freundlich”, “richtige” URL’s
- Blogging Funktionalität
- Funktionalität für RSS Feeds, ein- und ausgehend
- Standard Module wie Userverwaltung, Forum, Kommentare, WYSIWYG Editor, etc. verfügbar und usable
- aktive Community und Weiterentwicklung
- Themes/Templates anpassbar auf Basis von fester Positionierung mit CSS

Eine grosse Hilfe auf der Suche nach einem Open Source CMS bietet OpenSourceCMS, mit einem riesigen Marktüberblick über alle Open Source CMS Softwarepakete. Ebenfalls sehr nützlich ist CMS Matrix, wo ein Featurevergleich zwischen beliebigen CMS möglich ist. Aufgrund dieser Sites und diverser Ratgeber auf dem Netz versuchte ich mich zuerst mit Joomla!, das zu diesem Zeitpunkt gerade vom ex-Mambo Entwicklerteam gestartet wurde. Die Installation und die allerersten Schritte verliefen problemlos, doch als ich mich in die diversen Module und weitere Details vertiefte, schwand meine Motivation zusehends. Es wurde mir bewusst, dass eine steile Lernkurve vor mir lag.

Kurz danach empfahl mir ein Bekannter Typo3 als das “ultimative” CMS. Ich machte mich auf dem Netz schlauer und tatsächlich, Typo3 bietet wohl den grössten Funktionsumfang von allen CMS. Es war mir bewusst, dass ich alleine mit diesem mächtigen Tool wohl nicht gleich klarkomme und ich versuchte Hilfe zu erhalten, um die Lernkurve zu verkleinern. Mir wurde ein Experte in der Region empfohlen und ich testete gleich sein sehr professionelles Typo3 Hosting mit einem Testprojekt. Doch mit dieser Typo3 Testinstallation, deren Administration und Konfiguration sowie mit der Integration von CSS in Typo3 Templates fühlte ich mich als Laie wie eine Maus vor dem grossen Berg. Ich kam nicht wirklich weiter. Ich war schon drauf und dran, diverse Typo3 Literatur einkaufen zu gehen. Doch ich sagte mir, es muss auch eine einfachere Möglichkeit geben, die meine Anforderungen erfüllt…

Also suchte ich vorgestern nach einem “SEO friendly” CMS, das nicht allzu schwierig in der Bedienung ist und meine Anforderungen erfüllt. Ich fand Drupal! Auch wenn es nicht so mächtig wie Typo3 ist, bietet es eine tolle Funktionalität, alles was mein Herz begehrt. Die offizielle Dokumentation lässt wie bei anderen OS CMS zu wünschen übrig, doch ich habe gestern in kurzer Zeit ohne Probleme eine Testsite aufgesetzt. Sehr hilfreich sind unter anderem der Bryght Guide und das deutsche Drupal Center. Die Anpassung eines Themes erscheint mir logischer und einfacher als bei Typo3 oder Mambo und die ganze Benutzerlogik von Drupal liegt mir besser. Die Möglichkeiten mit den diversen Modules sind fast unbegrenzt. Ich habe einige tolle Beispielsites gefunden (z.B. unter Drupal Top Sites) und bin nun daran, meine Testsite einzurichten und den geplanten Content zu erstellen. Drupal scheint bisher wirklich keinen Haken zu haben, ich werde weiter über meine Gehversuche berichten!

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28. Dezember 2005

Mein neues Blog

Herzlich willkommen in meinem ersten Blog! Ich betrachte mich heute als leicht fortgeschrittenen Anfänger in der Webmaster Welt. Ich habe zwar schon mehrere Websites erstellt (zum Beispiel die Website meiner Firma). Doch meine damals verwendete Technik (HTML mit Dreamweaver und Notepad, extensive Verwendung von Tabellen, einfache CSS Formatierungen) erweist sich aus heutiger Sicht als hoffnungslos veraltet. Auf meinen kürzlichen Streifzügen durchs Netz habe ich festgestellt, dass ich die neuen Züge von Open Source CMS, feste Positionierung mit CSS, Blogging, barrierefreiem Internet, Content Syndication, erfolgreicher Search Engine Optimierung (SEO) und weiterem erst mal verpasst hatte. Da ich mehrere Projekte für Websites in Planung habe, will ich das Verpasste nun nachholen.

Heute bin ich per “Zufall” auf Wordpress gestossen und war sofort begeistert von dieser genialen Open Source Blogging Software. Sofort habe ich beschlossen, mein erstes Blog noch im alten Jahr zu starten. Es soll meine Erfahrungen und meinen Lernprozess als Webmaster festhalten und somit auch als Nachschlagewerk dienen. Ebenso ist es für mich ein Experimentierfeld zum Kennenlernen der Möglichkeiten von Wordpress für mögliche weitere Blogs. Ich wünsche allen geneigten Lesern viel Spass!

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