14. Februar 2006
Ich fliege heute abend von Frankfurt nach Kapstadt
In Hout Bay, am Fuss des Tafelbergs, wartet einiges auf mich. Wir werden mit der Vollendung eines guten Geschäfts einen Kreis schliessen, den wir vor 5 Jahren begonnen haben. Ebenso freue ich mich auf das Wiedersehen mit vielen guten Freunden und zwei Wochen Ferien im Sommer von Kapstadt – für mich nach wie vor die schönste Stadt der Welt!
Dies bedeutet wohl auch zwei Wochen stark reduziertes Bloggen – ich hoffe, dass das lokale Internet Café nun auch einen WLAN Access Point hat…Einen Eindruck von der Aussicht, die wir geniessen werden, gibt dieser Schnappschuss:
Technorati Tags: hout+bay, kapstadt
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12. Februar 2006
Ich gebe zu, ich gehörte bisher auch zu den Menschen, die mit Unmengen von Postits, Notizzetteln sowie diversen Dokumenten und Todo-Listen auf dem PC versuchen, Gedanken, Erkenntnisse, Ideen, Pläne und Inputs von aussen (v.a. aus dem Web) vor dem Vergessen zu retten. Seit 2 Tagen teste ich eine wunderbare Gratis-Software, die ich mir unbewusst wohl schon lange gewünscht habe!
Die Desktop-Applikation EverNote bietet einen virtuellen Endlos-Notizzettel als zentralen Aufbewahrungsort für alle Notizen. Die Bedienung ist intuitiv, auf einfachste Art und Weise lassen sich Notiz-”Clips” aus Web, Email und allen Office-Applikationen in EverNote übertragen. Evernote erstellt dabei immer automatisch einen Link zur Quelle der Notiz, lokal oder auf dem Web. Alle Notizen können nach frei konfigurierbaren Kategorien geordnet und dargestellt werden. Eine tolle SmartSearch Funktion und die aufklappbare chronologische Zeitleiste erleichtern die interne Suche nach Informationen. Templates für Text, Handschrift, To-Do-Listen, Telefonnotizen, Kontakte, Source Code, Einkaufslisten und Ausgaben stehen zur Verfügung. Um das Speichern der Endlosnotiz und die Backups braucht man sich nicht zu kümmern, EverNote erledigt das automatisch (konfigurierbar).
Noch intuitiver wird die Bedienung von EverNote mit der Firefox Web Clipper Extension und der Thunderbird Web Clipper Extension. Beide installieren einen EverNote Button in der Navigationsleiste sowie einen Menüpunkt “Add to EverNote” im Rechtsklick-Menü. Praktischer geht’s nicht mehr
Die Gratisversion reicht wohl für die meisten Bedürfnisse vollkommen aus. EverNote Plus kostet 34.95 US$ und bietet zusätzlich Erkennung von Handschrift und Formen, Suche auch über Handschriftnotizen und “Advanced Note Recognition”.
Da ich praktisch immer auf dem gleichen Notebook arbeite, ist dieses Tool für mich attraktiver als einer der neuen Web2.0 Onlinedienste mit ähnlichem Zweck wie Backpack, Furl, Clipmarks, remember the milk & Co. Falls sich mein erster Eindruck im Dauergebrauch bestätigt, wird EverNote für mich wohl bald unentbehrlich! Und falls ich je auf die kostenpflichtige Version upgrade, werde ich wohl einen weiteren Bericht darüber posten.
Technorati Tags: evernote, gratis, gratis+software, notizen, endlosnotiz, praktisch, firefox, thunderbird, extensions, plugins, web+2.0
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11. Februar 2006
Einer der Programmierer von Second Life demonstriert mit uBrowser einen interessanten neuen Ansatz: Jede beliebige mit Firefox 1.5 aufrufbare Webseite kann in verschiedenen frei definierbaren 3D Ansichten dargestellt werden! Der Programmierer gibt damit ein Beispiel, wie die Mozilla Gecko Rendering Engine mit LibXUL in einer standalone Applikation eingebettet werden kann. Die Webseiten bleiben in jeder Darstellung voll funktionsfähig. Aber Achtung: uBrowser in Version 1.0.1 ist noch stark beta.
uBrowser kennt die Darstellungsmodi “Flat”, “Cube”, “Ball” und “Flag” (mit Animationseffekt). Einen Eindruck davon geben die Screenshots. Im Moment ist es nur eine nette Spielerei. Doch man stelle sich vor, was so alles möglich wird, wenn Web Applikationen für 3D Darstellung entwickelt werden. Und was in ein paar Jahren alles möglich wird, mit mehr Bandbreite, vielen neuen Endgeräten und erweiterten Multimedia Fähigkeiten…(Quellen: thewebdesignblog und tecchannel.de)



Technorati Tags: ubrowser, 3d, 3d+browsing, 3d+web, firefox, internet
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10. Februar 2006
Oft braucht es einen Anstoss von aussen, um das Offensichtliche zu erkennen…Oder die Betrachtungsweise einer Frau, um ein wenig Ordnung in männliches Chaos zu bringen…Vielen Dank an bluetime für Deinen Kommentar! Er hat mich dazu angeregt, das Design dieses Blogs etwas zu überarbeiten. Und wenn wir schon dabei sind: Deine Sites Engel und Erotica gefallen mir beide sehr gut – nicht nur vom Design her
Erotica ist ein gutes Beispiel dafür, wie ein Erotikblog aussieht, wenn es von einer Frau gemacht wird: wirklich ästhetisch und hocherotisch!
Ich habe erkannt, dass ich mein Blog in den sechs Wochen seines Bestehens bereits überladen hatte und dass die Übersicht darunter litt. Mein Ziel war deshalb nicht ein komplettes Redesign, sondern vor allem eine klare Abgrenzung zwischen dem Content und den Navigationsspalten. Dabei habe ich auch noch an vielen anderen Details rumgebastelt und mich zwischendurch mal wieder über IE geärgert…
Runde Ecken haben mir schon immer besser gefallen als Ansammlungen von eckigen Quadraten. Ich habe entdeckt, dass es zig verschiedene Möglichkeiten gibt, um runde Ecken für beliebige Boxes mit CSS hinzukriegen. Ich habe die Methode von webbe.de benutzt, weil sie genial einfach ist! Die auf diesem Blog sichtbaren runden Ecken werden mit wenigen Zeilen CSS und HTML Code erzeugt. Dank einem Trick mit übereinandergelegten Kasten kommt diese Methode völlig ohne (Hilfs-) Bilder oder Javascripts aus. Funktioniert auf IE und Firefox einwandfrei für jedes <div>!
Ein kleiner IE Bug ist noch drin, vielleicht werde ich mich morgen dranmachen. Ich hoffe, dass das angepasste Design besser gefällt und freue mich über Kritik und Anregungen! Es gibt noch viel zu lernen…
Technorati Tags: css, webdesign, erotikblog, runde+ecken
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7. Februar 2006
Wenn die Dotcom-Hype-Ikone First Tuesday in London mit Second Chance Tuesday Renaissance feiert und zum Tanz bittet, dann sind definitiv wieder “Boom Vibes” spürbar und eine “New New Economy” zurück, wie Lunch over IP bemerkt. Auch andere Anzeichen weisen auf einen beginnenden neuen Hype und ein investitionsfreudigeres Venture Capital Umfeld hin. Trotz neuer Führung tönt die Rhetorik bei Second Chance Tuesday genau gleich wie damals: “come mingle with London’s leading entrepreneurs and investors who are helping create the world changing ideas of tomorrow”… Second Chance Tuesday will uns weismachen “the Web is back” und verweist auf die beträchtlichen Entwicklungen auf dem Internet seit 1999.
Bei mir erzeugt dieses Comeback etwas zwiespältige Gefühle. Einerseits ist es erfreulich, dass wieder mehr Venture Capital in innovative WiFi und Web2.0 Startups fliesst und dass Second Chance Tuesday auf den Zug aufspringt und eine Begegnungsplattform dafür bietet. Andererseits wurden die wirklich wichtigen Deals schon damals nicht bei First Tuesday angebahnt und der Second Chance Tuesday Slogan “let’s party like it’s 1999″ lässt bei mir einige Alarmglocken schrillen. Sollen wir denn so tun, als sei nach 1999 nichts geschehen, haben wir denn nichts gelehrt aus dem “Big Hype” und darauffolgenden “Big Crash”? Die “second chance” gilt ja nicht nur für First Tuesday sondern auch für die ganze Internetbranche. Die Branche kann diese zweite Chance am besten nutzen, wenn adäquate Lehren aus der ersten, grösstenteils verpassten Chance gezogen werden. Die Rahmenbedingungen sind dank der rasanten Ausbreitung von Breitband-Internet besser als damals. Also ist zu hoffen, dass gesunder Menschenverstand und realistische Business Pläne nicht wieder völlig von übertriebener Hype Euphorie vernebelt werden. Dass Startups mit Potenzial nicht wieder bereits am Anfang scheitern, weil sie ihr Venture Capital in Erwartung von drastischen Umsatzsteigerungen innert kürzester Zeit mit sündhaft teuren Marketing- und PR-Aktionen verpülvern. Dass nicht nur Finanzhaie profitieren (ok, es haben auch viele Investoren viel verloren), sondern mehr innovative, wirklich nachhaltig erfolgreiche Unternehmer als damals zu Multimillionären werden.
Als eine der einzigen der ehemaligen First Tuesday Länderfranchisen hat First Tuesday Zurich bis heute überlebt. Das Team dort hat nie aufgegeben und sich in einen Think Tank verwandelt. Ihre Website wurde in diesem Jahr noch nicht aktualisiert – ich hoffe, dass sie auch von diesem neuen Hype profitieren werden.
Technorati Tags: first tuesday, second chance, hype, boom, venture capital
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6. Februar 2006
Durch Beiträge bei TechCrunch und bei Mashable wurde ich auf Megite aufmerksam, einen von mehreren neuen “Memetrackern” bzw. Real-Time News Aggregatoren. Im Gegensatz zu Geek News Portalen wie digg, slashdot, reddit & Co., die auf User-Feedback basieren, versuchen diese Memetracker, durch Analyse der aktuellen Verlinkungen in der Blogosphäre die heissesten aktuellen Themen herauszufiltern und darzustellen. Eine erste Referenz für solche Algorithmen hat memeorandum gesetzt, das aktuelle Themen aus der Blogosphäre in den Kategorien “Politics” und “Tech” hervorragend präsentiert.
Megite hat mir sofort gefallen, obwohl es wie memeorandum nicht gerade mit besonders ansprechendem Design glänzt. Doch Megite bietet mehr Kategorien (Technology, Politics, Business, Entertainment, Sport, Health, Chinese) und zeigt die einzelnen Threads tiefer, d.h. mit mehr Unter-Threads an. Gestern nachmittag war ich sehr überrascht, als ich plötzlich meinen Beitrag über cocomment während mehreren Stunden ziemlich prominent platziert bei Megite entdeckte:
Der Grund dafür lag wohl in den Trackbacks zu Scobleizer und TechCrunch sowie darin, dass cocomment gestern das heisseste Thema in der Blogosphäre war. Am Abend rückte das Thema auf Nummer 1 mit dem Originalbeitrag von Scobleizer als Titel, mein Beitrag war immer noch im Thread sichtbar:
Das Ganze führte zu einem netten kurzfristigen Traffic Peak in meinem Blog und war interessant, um die Funktionsweise der Memetracker zu verstehen. cocomment hat – ob gewollt oder nicht – vorgeführt, wie man mit null Kosten in der Blogosphäre eine Web2.0 Startup-Firma launchen kann! Tausendmal genialer und effektiver als jede klassische PR-Kampagne. Es wird spannend, die weitere Entwicklung dieser Web2.0 Applikationen zu verfolgen!
Technorati Tags: megite, memetracker, news aggregator, traffic, web2.0, cocomment
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5. Februar 2006
Für die Promotion von Blog Feeds können Einträge in RSS Feed Verzeichnissen hilfreich sein. Dies ist auch aus SEO Sicht interessant, denn viele der Verzeichnisse vererben ihren Pagerank mit den Backlinks zu den Einträgen. Ich hab mal ne Runde gegoogelt und dabei festgestellt, dass RSS Verzeichnisse und Suchmaschinen (bei denen jeder seine Feeds eintragen kann) ebenso wie Aggregatoren (die ihre Feeds oft selbst auswählen, BlogginTom hat einen Vergleich der Schweizer Aggregatoren erstellt) wie Pilze aus dem Boden schiessen!
Hier meine Liste der deutschsprachigen RSS Feed Verzeichnisse und Suchmaschinen, bei denen der eigene Feed eingetragen werden kann – ohne Anspruch auf Vollständigkeit…Auf reine Blog Verzeichnisse, die keine Feed Funktionen bieten, habe ich verzichtet.
- RSS Scout: Grösste deutschsprachige Feed Auswahl, momentan über 39′000 Feeds, Hauptseite hat PR6. Die Betreiber haben eine neue Werbeform namens RSSadds angekündigt.
- blog.ch: Populärer Schweizer Aggregator, akzeptiert jeden Blogger der in der Schweiz wohnhaft ist sowie Auslandschweizer, bietet ein Verzeichnis das nach Tags durchsucht werden kann, Hauptseite hat PR6.
- blogg.de: Auf blogg.de gehostete Blogs werden automatisch im Verzeichnis angezeigt, kein Eintrag möglich, kann angepingt werden (Ping URL erstellen), Hauptseite hat PR7.
- RSS-Verzeichnis: Gut und übersichtlich gestaltet, Hauptseite hat PR7.
- go!RSS: Freches Design, gefällt mir gut, Hauptseite hat PR6.
- SLUG: Schweizer Blogsuchmaschine (momentan ca. 800 Blogs), nimmt auch Deutsche auf, nette Zusatzfunktionen wie Tags, Map, Podcasts, Hauptseite PR0
- list.blogug.ch: Die Betreiber des Ping Hubs ping.blogug.ch bieten auch diese offene Schweizer Feed/Blog Liste, die aktuellen Feed-Inhalte sind auf Planet Switzerland sichtbar, PR0 wegen nofollow.
- RSS-Nachrichten.de: Sauberes Design, viele Kategorien, Hauptseite hat PR5.
- XMLFeeds.de: Einfach, über 2′000 deutsche Feeds, nur ein Feed kann eingetragen werden, PR5.
- quiteso.at: Verzeichnis österreichischer Feeds (>230), übersichtlicher Aufbau, PR5.
- RSS Verzeichnis.net: Einfacher Aufbau, wirkt improvisiert, Hauptseite hat PR5.
- Blog-Watch.com: Ein englisches Verzeichnis mit einer deutschen Kategorie, vererbt PR5.
- BlogFox: Reine Suche, ganz einfach, kein Verzeichnis, noch Beta, PR5.
- RSS-Suchmaschine: Reine Suche, ganz einfach, kein Verzeichnis, PR5.
- Blogindex: Noch Beta, bietet einfache Liste alle Feeds (>430) und Suchfunktion, PR4, verlangt einen Backlink.
- Maxthon: Einfach, übersichtlich, PR3.
- RSS-Generator.de: Bietet einen Online Reader und ein Verzeichnis, PR3.
- Weblogs nach Themen: Einfach, PR4.
- Web-feed.de: Wohl ein neues Verzeichnis, PR 0.
- all4RSS.com: Noch im Beta-Stadium, PR0.
- RSS-Portal.com: Wirkt überladen, PR0, verlangt einen Backlink.
- Feeds.at: Sehr einfach, praktisch alle Feeds in der gleichen Kategorie, PR0.
Ich werde die Liste gelegentlich updaten. Weitere Vorschläge von deutschsprachigen Feed Verzeichnissen und Suchmaschinen sind jederzeit willkommen!
Technorati Tags: rss, feed, feeds, promotion, liste, verzeichnis, suchmaschinen, aggregatoren, seo
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Eine Innovation aus der Schweiz findet momentan enorme Beachtung in der internationalen Blogosphäre: coComment ist ein von Swisscom Innovations finanziertes Berner Startup-Unternehmen. Jeder, der in Blogs Kommentare hinterlässt und die entstehende Diskussion mitverfolgen möchte, kennt das Problem: Es gibt keine einfache Möglichkeit, die neuen Kommentare der anderen User zu den eigenen Kommentaren zu tracken und weiterzudiskutieren. Man muss selbst aktiv werden, die Seite des Beitrags bookmarken oder taggen und später wieder besuchen, oder den Kommentar-Feed abonnieren. Dadurch werden generell die Konversationen in der heutigen Blogosphäre behindert, wie kürzlich auch Bruno Giussani und Mathew Ingram festgestellt haben.
coComment verspricht die Lösung dieses Problems: Ein Portaldienst mit Gratis-Registration, der dem User ermöglicht, alle eigenen Kommentare und die Kommentare darauf web-basiert mit den Grundfunktionen “Capture”, “Share” und “Alert” zu verwalten, zu verfolgen und mit anderen Usern zu teilen. Obwohl der Dienst erst im Beta-Stadium (per Einladungscode) ist, hat er an der LIFT 06 in Genf viel Aufsehen erregt. Scobleizer und weitere prominente Blogger sind des Lobes voll. TechCrunch fragt sich, ob ein Portaldienst mit Registrierung wirklich die geeignete Lösung dieser Problematik ist und bemängelt, dass noch keine Verwaltung von Trackbacks enthalten ist. Viele möchten gerne am Beta teilnehmen, die Einladungscodes die einer der Entwickler veröffentlicht hat sind alle verbraucht.
Falls der Dienst sein Versprechen erfüllen kann, hat er ein grosses Potenzial. Ich bin gespannt darauf ihn auszutesten. Konkurrenten und wohl auch andere Ansätze zur Lösung der Kommentar-Problematik werden sicher bald folgen. Es ist sehr erfreulich, dass eine solch innovative Web2.0 Entwicklung aus der Schweiz kommt. Diesmal hat Swisscom etwas Schlaues mit unseren Monopolrenten gemacht
Technorati Tags: cocomment, kommentare, web2.0, swisscom, schweiz
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2. Februar 2006
Mit seinem vorgestern veröffentlichten Artikel “In Search of the Holy Grail” bei A List Apart hat Matthew Levine einen interessanten neuen Beitrag in der Diskussion um den “heiligen Gral” im Webdesign geliefert. Der “heiliger Gral” ist ein klassisches Layout mit 3 Spalten, 2 fixen Sidebars rechts und links, einem bewegliches Zentrum für den Content sowie Header und Footer. In der Diskussion geht es darum, dieses Layout mit möglichst sauberem CSS Code und hoher Browserkompatibilität abzubilden.
Der CSS Code von Levine wurde inspiriert vom von mir bereits früher gerühmten, brillianten One True Layout. Levine verzichtet auf Kompatibilität mit älteren Browsern. Um IE 5.5 zu unterstützen muss zu seinem Code ein Box Model Hack hinzugefügt werden. Der Vorschlag von Levine bietet folgende Vorteile:
- Bewegliches Zentrum und zwei Sidebars mit fixer Breite
- Der Code für das Zentrum erscheint zuerst im Source (wichtig für SEO!)
- Irgendeine der drei Spalten kann die längste sein
- Es wird nur ein zusätzliches div im HTML-Code der Seite benötigt
- Einfaches CSS mit minimalen Hacks/Patches für IE6
Der Artikel von Levine hat eine lebhafte Diskussion entfacht. Levine erntet viel Lob, viele Anregungen und einige Kritiker bestreiten mit unterschiedlichen Begründungen, dass dies der heilige Gral sei. Dank dem Feedback hat Levine heute bereits eine neue Version veröffentlicht, die einen IE Bug behebt. Auch wenn Levine’s Vorschlag noch nicht der “perfekte” heilige Gral ist, so ist er doch zumindest ein äusserst wertvoller Beitrag in dieser spannenden globalen CSS Webdesign Diskussion. Ich werde auf jeden Fall bald mit seinem Code experimentieren für eine neue Site
Technorati Tags: css, webdesign, holy grail, heiliger gral, 3-column layout, dreispaltiges layout, box model hack
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