31. Mai 2006
WindizUpdate ermöglicht Benutzern von Firefox, Opera und Netscape ein Windows Update ähnlich wie auf der offiziellen MS-Site durchzuführen, jedoch ohne dafür den “Internet Exploder” starten zu müssen! WindizUpdate stellt einfache Plugins für diese Browser zur Verfügung und bietet diverse Vorteile:
- Es werden keine persönlichen Informationen an Microsoft übertragen
- Keine unerwünschte Spyware mehr, IE wird nicht mehr benötigt
- Es zeigt nur die wirklich benötigten Updates an, keine älteren Versionen
- Mit “enhanced data from MBSA” werden mehr wichtige Sicherheitspatches angezeigt als bei MS selbst
- Es ist nicht auf MS-Software beschränkt und läuft auch auf nicht mehr unterstützten Windows-Versionen wie NT4.0 oder Win95
- Es ist keine ActiveX-Anwendung
- Integrierter Download-Manager mit Fehlererkennung
Bei mir läuft es bisher absolut fehlerfrei – nun brauche ich auch IETab nur noch um Browserkompatibilität zu testen. “Thumbs up” für WindizUpdate! Oft genug hatte ich mich über Bugs im offiziellen Windows Update geärgert… WindizUpdate gibt’s schon eine Weile, doch ich hatte bis heute nichts darüber gehört und in der deutschsprachigen Blogosphäre finde ich keine Beiträge dazu. Danke an Vision für den Tip!
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24. Mai 2006
xFruits ist ein neuer Web2.0 Dienst aus Ajacco/Korsika (siehe auch xFruits Blog). Natürlich stark Beta und mit einer zünftigen Prise AJAX drin. xFruits ist genial einfach und ermöglicht mit mehreren Bausteinen das Zusammensetzen von persönlichen Informationssystemen aus beliebigen RSS- und Atom-Feeds. (Quelle MoMB)
Als kleinen Test habe ich innert einer Minute mein erstes xFruit, eine Aggregator-Page von Mobile Blogs gebaut. Einfacher geht’s nicht mehr, Feeds zu aggregieren. Mal schauen, ob die Korsen xFruits so erweitern, dass sie gegen die vielfältige Konkurrenz (z.B. Feed Digest, FeedBlendr, FrankenFeed, MySyndicaat, Rapidfeeds, Flitic) bestehen können.
Update: Gleich noch eine Feed-Neuerung – FeedAdvisor ist die neue Feed-Suchmaschine von FeedBlitz (Quelle Micropersuasion).
In anderen Blogs suchen nach: xfruits, rss+feeds, rss+aggregator
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Ein neuer Artikel im Business 2.0 Magazine setzt einige Puzzleteile der drahtlosen Zukunft zusammen. Mit ein wenig Phantasie kann sich jeder vorstellen, was für neue Dienste möglich werden, wenn frei verfügbares mobiles Breitband-Internet (mit WiMax-, WLAN- und 3G-Technologien) auf die Vorteile mobiler Endgeräte (Ortsunabhängigkeit, sichere Identifikation von Besitzer und Aufenthaltsort) trifft. Der Artikel stellt Startups aus den Bereichen “Productivity: The everywhere office”, “Voice Communication”, “Services that fit where you are” und “Mobilizing the Buddy List” vor.
Am besten gefällt mir das Feature “Tomorrow’s wireless devices”. Das vorgestellte Device hat eine volle Tastatur kombiniert mit Spracheingabe, einen hochauflösenden Touchscreen, zusätzliche Chipsets für Audio, Video und drahtlose Kommunikation sowie “multigigabyte” Speicherplatz. Ganz nett, ich stelle mich gerne als Betatester zur Verfügung
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23. Mai 2006
ON World hat heute eine Studie über die Zukunft von VoIP auf “converged mobile devices” veröffentlicht. Gemäss der Studie werden bis 2011 weltweit 100 Millionen mobile VoIP User erwartet. Mich würde es wie Rich Tehrani nicht überraschen, wenn es noch viel mehr sein werden!
Mareca Hatler, Director of Research bei ON World: “The PC industry has found an ideal services model and this is the ‘real time Internet’, services such as VOIP, video, music, radio, news and instant messaging coupled with mobile devices such as a WiFi enabled iPod, and the ubiquity of broadband will result in 100 million consumer mobile VOIP users in 2011.” Ausserdem schätzt der Report, dass Skype 2011 einen 25% Anteil vom mobilen VoIP-Kuchen haben wird mit Voice Revenues von 1.2 Billion Dollar.
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22. Mai 2006
Was passiert wohl, wenn eine Frau das Konzept der Milliondollarhomepage weiterentwickelt und nicht nur kopiert, wie das Hunderte von vermutlich in der Mehrzahl männlichen Geeks getan haben? Ein weibliches Ergebnis ist Millioncrystalbody: Ein Model, das mit einer Million Svarovski-Kristallen verziert wurde, wird durch den Verkauf dieser Kristalle entblättert. Die Käufer erhalten einen Bannerwerbeplatz auf der Site, je nach Datum/Kaufpreis einen Platz in den Top Ten und die Kristalle zugeschickt. Mir gefällt die Idee, sie ist origineller als alle anderen “Million Dollar”-Konzepte, die ich in den letzten Monaten entdeckt habe. Übrigens: Das Model Chantal hat 7 Tage und Nächte mit den Klunkern am Körper verbracht! (Quelle: Ute)
Zwei weitere neue Ideen aus Deutschland sind das Faviconmosaik (gratis!) und der unwiderstehliche Pixel, wöchentlich bei eBay zu ersteigern.
In anderen Blogs suchen nach: million+dollar, million+crystal, faviconmosaik, der+pixel
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21. Mai 2006
Meine Fundstücke dieses Wochenendes:
- Buttonator, ein AJAX Button Generator, mit dem sich alle möglichen Web-Buttons im Handumdrehen erstellen lassen (Quelle Dr. Web).
- Bullet Madness, eine Sammlung von über 200 praktischen Bullets, Pfeilen und Mini-Icons (von den Usern von StyleGala, das eine Fülle weiterer Webdesign-Ressourcen bietet).
- AboutUrl, das praktische Links zu allen möglichen Domain-Informationen bietet (Quelle blogSEO).
In anderen Blogs suchen nach: buttonator, bullet+madness, abouturl
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Vor kurzem habe ich mich angesichts der NSA-Affäre gefragt, wie das wohl in der Schweiz läuft. Die Antwort kommt postwendend: Die Sontagszeitung berichtet, dass der Schweizer Bundesrat nicht nur die Erfassung des gesamten Internetverkehrs in der Schweiz, sondern auch eine Fotodatenbank aller Bürger plant. Da haben die Schnüffler im EJPD und Uvek ja ein tolles Ei geboren: Das Internet soll entweder “bei den Telekommunikationsfirmen oder den grossen Internetknoten” überwacht werden, oder mit einer Wanzen-Software in den ADSL-Endgeräten der Konsumenten. Alle drei Varianten lassen sich leicht umgehen und würden deshalb nix bringen gegen Terroristen und organisierte Kriminelle. Also wären wiedermal unbescholtene Bürger und Computeruser, die nicht so schlau sind wie Fredy Künzler und Bloggintom, die Opfer einer teuren Überwachungsanlage.
Achtung: In allen UMTS-Handies in der Schweiz ist gemäss SonntagsZeitung eine solche Wanze als “Schnittstelle zur Telefonüberwachung” bereits eingebaut! Der Bundesrat zeigt mit all dem klar, wie er gemeinsam mit der EU stramm den USA folgt auf dem Weg zur Totalüberwachung aller Bürger. Da sitz ich doch mal wieder ganz gerne in Bangalore oder in Kapstadt…
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Spätestens seit seinem Megahit “Why does my heart feel so bad” ist der Musik- und Multimedia-Künstler Moby einem breiten Publikum bekannt. Moby ist auch ein passionierter Blogger. Seine Kunst gefällt wohl nicht allen gleich gut – ich hatte 2002 das Vergnügen, ein vierstündiges geniales Live-Set von Moby zu erleben, das mich mächtig beeindruckt hat. Moby engagiert sich auch als Aktivist bei moveon.org (eine “grassroots”-demokratische Online Community mit über 3 Mio Mitgliedern in den USA) und PETA (grösste Organisation weltweit für die Rechte der Tiere). moveon.org gehört zur Koalition, die Save the Internet lanciert hat. Moby war heute auf dem Capitol Hill in Washington und hat dabei ein Statement für “Internet Freedom” und “Net Neutrality” abgegeben -> Text / Video.

Moby ist an seiner Glatze unschwer zu erkennen. Die Bewegung ist eine Antwort auf die
Initiative von AT&T und Bellsouth, ein “higher speed Internet” zu begründen, für das die ISP’s und die Konsumenten Zusatzprämien zahlen müssten. So eine Art Teleclub/Premiere für das Internet. Typisch AT&T, seit Jahren die Entwicklung auf dem Internet verschlafen, seit Jahren
alle Daten ihrer Kunden der NSA geliefert und nun wollen sie einen Weg finden, dieselben mit einem privaten Internet besser abzocken zu können. Google, Yahoo, eBay, Amazon und Microsoft treten für einmal vereint dagegen auf und unterstützen die Net Neutrality ebenso wie Moby und weitere Künstler. Einen pointierten Kommentar liefert
Roy Mark auf internetnews, weitere
Ressourcen zur Net Neutrality gibt’s bei cnet.
Der ganze politische Kampf spielt sich zur Zeit in den USA ab, doch wird das Ergebnis zweifellos auch globale Auswirkungen auf das Internet haben. Bleibt zu hoffen, dass die Lobbyisten der AT&T nicht durchkommen!
In anderen Blogs suchen nach: moby, save+internet, at&t
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20. Mai 2006
Dank einem Tip von Daniela bin ich auf Vischeck gestossen, eine tolle Site mit vielen Informationen darüber, wie Farbenblinde das Web sehen. Je nach Quelle sind zwischen 5-10% aller Menschen von einer der Formen von Farbenblindheit betroffen. Webdesigner sind also gut beraten, bei der Farbauswahl diese Informationen zu berücksichtigen!
Besonders praktisch ist die Simulation von beliebigen URL’s gemäss den drei wichtigsten Formen der Farbenblindheit. Weiter gibt es eine Simulation von Bilddateien, Plugins für Photoshop und ImageJ zum Download und weitere Infos und Links. Ein Beispiel – so sieht die Erde für “Normalsichtige” aus:
So sieht sie für rot/grün Farbenblinde aus:
Und so für blau/gelb Farbenblinde:
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17. Mai 2006
Der Netzwoche-Ticker fragt sich heute, ob die Roaming-Preise der Schweizer Anbieter für Anrufe vom Ausland in die Schweiz endlich purzeln. Swisscom zum Beispiel hat die Roaming-Gebühren für Prepaid-Kunden nie reduziert, seit sie 1999 Roaming für Prepaid eingeführt hat! Damit würden die Schweizer Anbieter in der Schweiz dem europäischen Trend folgen: Vodafone, T-Mobile und O2 senken die Tarife massiv, nachdem die EU-Kommission Regulierungsmassnahmen beim Handy-Roaming innerhalb der EU angekündigt hat. Dies war schon lange überfällig, denn die Roaming-Tarife sind ein besonders heftiger Fall von Abzocke, wie die Schweizer GSM- und SMS-Preise generell. Da ist noch enorm viel Luft drin! Ein Beispiel: Swisscom hat gestern angekündigt, den Prepaid-Preis für Anrufe aus der Türkei in die Schweiz von fünf auf drei Franken pro Minute zu senken. Whow, big deal, bei sunrise prepaid kostet das schon seit einer Weile nur 1.70. Eine Übersicht über die teuren Roaming-Tarife aus den wichtigsten Ländern bietet comparis.
Doch wer braucht schon GSM-Roaming, wenn er mit dem Notebook oder PDA über WiFi mit Skype oder anderen VoIP-Clients gratis (online Anrufe) oder günstig (SkypeOut) telefonieren kann? Es drängen auch immer mehr WiFi-Handies auf den Markt. Erfreulich deshalb, dass der NetzwocheTicker ebenfalls vermeldet, dass 2006 global ein Wachstum von 38 Prozent mehr Hotspots erwartet wird. 36 Prozent der Hotspot-Betreiber sind der Meinung, dass VoIP in den nächsten 12 Monaten die “Killer Application” ihrer Hotspots sein werde. Es kommen harte Zeiten auf die Telcos zu, die Schlaraffenjahre sind vorbei. Dies bestätigt auch eine weitere Ticker-Meldung zu den Entlassungen bei sunrise, die angesichts von sinkendem Umsatz und Gewinn wohl unumgänglich sind. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis dank dem VoIP-Preisdruck Festnetz- und irgendwann auch Mobiltelefonie komplett über Flatrates abgewickelt werden.
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